Maxwell - wenige Monate nach der Transplantation

Im Frühling 2016 erhielt die Familie des kleinen Maxwell die schockierende Diagnose: Leukämie. Die einzige Chance auf Heilung war eine Blutstammzelltransplantation. Glücklicherweise wurde im weltweit vernetzten Register ein passender Spender gefunden. Vor wenigen Monaten fand die Transplantation statt. Maxwells Mama erzählt uns, wie es ihm heute geht.

 


Maxwell hat vor wenigen Monaten die Blutstammzellen eines Fremdspenders erhalten. Wie ist die Transplantation verlaufen?

Die Transplantation an sich war unspektakulär, da es vergleichbar mit einer Bluttransfusion ist. Diese hatte Maxwell zu Zeiten der intensiven Behandlung sehr häufig. Wir waren jedoch sehr nervös und emotional. Wir haben auch an den Spender gedacht und waren sehr dankbar, dass wir die Möglichkeit der Blutstammzelltransplantation bekamen. Danach begann eine Zeit des Wartens mit viel Ängsten, Hoffen und Bangen, bis die kritischen Tage vorbei waren. Mit viel Spielen und Lachen sowie Musik- und Physiotherapie hat sich Maxwell durch diese Zeit gekämpft.

Wie geht es Maxwell heute?

Maxwell geht es gut und wir sind sehr glücklich über seinen Zustand. Seine Entwicklung war auch während der intensiven Behandlung bis heute grossartig. Er krabbelt viel und kann schon fast laufen. Maxwell ist ein sehr fröhliches und neugieriges Kind, dem man es nicht unbedingt ansieht, was er alles durchgemacht hat.

Wie sieht die Nachsorge für Maxwell aus?

Wir müssen weiterhin häufig zu medizinischen Nachkontrollen. Die Medikamente durften wir bereits reduzieren. Trotz diesem Risiko sind seine Werte aber stabil und für die Ärzte zufriedenstellend.

Was hat Ihnen auf Ihrem Weg seit der Diagnose besonders geholfen?

Vor allem das Lachen unseres Sohnes! Maxwell ist ein sehr fröhliches Kind, und er gab uns mit seinem häufigen Lachen viel Kraft. Uns Eltern war es aber auch wichtig, Maxwell mit einer positiven Einstellung viel Freude zu bereiten und das Beste aus jedem Tag zu machen.


Foto: Maxwell ist ein fröhliches Kind, dem man es nicht unbedingt ansieht, was er alles durchgemacht hat.


Gibt es Erlebnisse oder Eindrücke im Zusammenhang mit der Erkrankung, die besonders prägend waren?

Beeindruckt haben uns die Menschen, die uns auf diesem Weg begleitet haben. Die Ärzte mit ihrem Wissen und ihrer menschlichen Art, die Pflegerinnen und Pfleger, die sich grossartig um Maxwell und auch uns Eltern gekümmert haben sowie die Psychologen und Therapeuten, die uns die Zeit im Spital angenehmer gemacht haben.

Auch sehr beeindruckt hat uns die Anteilnahme unserer Bekannten, die mit Hilfe von SBSC die Registrierungsaktion durchgeführt haben und natürlich auch alle Menschen, die sich Zeit nahmen, sich als Blutstammzellspender zu registrieren. 

Generell haben wir die Erfahrung gemacht, dass es weiterhin viel Unwissen in Bezug auf die Blutstammzellspende gibt. Deshalb ist es wichtig, die Bevölkerung noch mehr für dieses Thema zu sensibilisieren. Wir sind dem Spender unseres Sohnes unendlich dankbar.

Nicht vergessen sollte man, dass Krebspatienten wie Maxwell auch häufig Bluttransfusionen benötigen. Blut spenden ist also genauso wichtig!

Gibt es etwas, das Sie anderen betroffenen Eltern und Familienangehörigen mit auf den Weg geben möchten?

Die Unterstützung von Bekannten, Freunden und Familienmitgliedern tat uns sehr gut. Eltern und Angehörigen möchten wir auch auf den Weg geben, dass sie Hilfe annehmen und stets eine positive Einstellung beibehalten, um dadurch dem Patienten Kraft geben zu können.

 

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Sie können uns helfen, Neuregistrierungen zu finanzieren

Dank der Registrierungsaktion in Engelberg konnten 147 Neuspender gewonnen werden. Ihre Unterstützung ermöglicht es, die Finanzierung dieses steten und sehr erfreulichen Registerausbaus sicherzustellen: www.sbsc.ch/geldspende 


Jeder Beitrag ist deshalb wertvoll!

 

 

www.sqs.ch www.zewo.ch
 
GEMEINSAM GEGEN LEUKAEMIE