Der Blutspendeablauf
Die eigentliche Blutspende selbst dauert nur etwa 10 Minuten. Wenn man die Vorbereitungen und die Ruhephase danach miteinbezieht, sollte man sich rund 45 Minuten Zeit für die Blutspende nehmen.
Nach der eigentlichen Blutentnahme wird die Nadel schmerzlos entfernt und der Einstich mit einem Verband abgedeckt. Nach einer 10 bis 15-minütigen Ruhephase fühlen sich die meisten Spenderinnen und Spender wieder richtig fit.
Empfang & Registration
Der erste Schritt im Blutspendezentrum führt zum Empfang. Wenn der Spender oder die Spenderin zum ersten Mal hier ist, werden die Personalien anhand offizieller Dokumente wie Reisepass oder Führerschein aufgenommen. Diese Daten unterliegen selbstverständlich dem Datenschutz.
Fragebogen und Informationsblatt
Der Spender muss seine Bereitschaft, Blut zu spenden, durch seine Unterschrift bestätigen. Auch wenn es manchen Spenderinnen und Spendern lästig erscheinen mag: Das Ausfüllen des Fragebogens (PDF) vor jeder Spende ist wichtig und dient der Ermittlung des aktuellen Gesundheitszustandes zur Beurteilung der Spendetauglichkeit, zum Schutze sowohl des Blutspenders als auch des Empfängers. So werden unter anderem Fragen nach Krankheiten oder erfolgten Operationen gestellt.
Durch gewissenhafte Beantwortung der Fragen helfen die Spender, eine maximale Sicherheit der Blutprodukte zu gewährleisten. Es versteht sich von selbst, dass alle Angaben streng vertraulich behandelt werden.
Das Informationsblatt (PDF) über den Vorgang des Blutspendens und Infektionskrankheiten, die durch Blut übertragbar sind, muss vom Spender gelesen werden. Für weitere Fragen steht das Fachpersonal Ihnen gerne zur Verfügung! Hier stehen Ihnen der Fragebogen (PDF) sowie das Informationsblatt (pdf) zum Download bereit. Bitte beachten Sie, dass dies lediglich Muster sind, die nicht bei der Blutspende verwendet werden können!
Persönliches Gespräch
Insbesondere erstmaligen Spenderinnen und Spendern wendet das ausgebildete Fachpersonal dann seine besondere Aufmerksamkeit zu. Es geht im kurzen Gespräch darum, Fragen zum Gesundheitszustand des Spendewilligen vertieft abzuklären und offene Fragen zu beantworten.
Auch dies liegt im Interesse des Spenders: So könnte beispielsweise ein Herzinfarkt - selbst wenn er Jahre zurückliegt - zu Komplikationen beim Blutspenden führen. Hier wird auch der Blutdruck, der Puls sowie das Hämoglobin bestimmt. Sollte es notwendig erscheinen, wird auch die Temperatur gemessen.
Die Spende selbst
Auf dem Liegebett sollte man es sich gemütlich machen und sich so gut wie möglich entspannen. Den kleinen Einstich spürt man ohnehin kaum - und während der anschliessenden Blutentnahme von 450 Millilitern spürt man überhaupt nichts.
Bereits nach etwa zehn Minuten ist alles vorbei; Die Nadel wird schmerzlos entfernt, der Einstich desinfiziert und mit einem kleinen Pflaster und Verband versorgt.
Ruhephase & Stärkung
Nach der Spende muss sich der Spender einen Moment lang ausruhen. Anschliessend bieten wir Ihnen eine kleine Stärkung an: Sei es ein Kaffee, ein Fruchtsaft oder auch etwas Kleines zu essen - ganz nach dem jeweiligen Geschmack des Spenders!
Man sollte nicht mit leerem Magen zum Spenden kommen, sondern vorher eine leichte Mahlzeit mit viel Mineralwasser oder Fruchtsaft zu sich nehmen. Nach der Blutspende ist es wichtig, etwas zu trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, und sich kurze Zeit auszuruhen. Wie lange Sie sich ausruhen möchten, bleibt Ihnen überlassen. Die meisten Spenderinnen und Spender fühlen sich aber schon nach 10 bis 15 Minuten wieder richtig fit.
Dann heisst es "Danke und auf Wiedersehen!" - denn die Blutspende SRK Schweiz ist besonders auf regelmässige Spenderinnen und Spender angewiesen.







