Blutspendeausweis
Jeder Neuspender und jede Neuspenderin erhält etwa 2 bis 6 Wochen nach der ersten Blutspende den persönlichen Blutspendeausweis zugeschickt. Auf diesem Ausweis sind unter anderem wichtige medizinische Daten eingetragen.
Was die Daten auf dem Spenderausweis bedeuten
Eine kleine Menge Blut, das vor dem eigentlichen Spenden entnommen und analysiert wird, ergibt zusammen mit den Informationen über Blutdruck und Puls verlässliche Angaben über den Gesundheitszustand des Spendewilligen.
In den meisten Fällen sind Angaben über folgende Laborergebnisse aufgeführt:
Hämoglobin
Im Durchschnitt haben Männer mehr rote Blutkörperchen als Frauen. Innerhalb der folgenden Grenzwerte ist eine Blutspende möglich:
- Männer 13.5 – 20 Gramm pro Deziliter
- Frauen 12.5 – 19 Gramm pro Deziliter
Hämatokrit
Damit wird der Prozentsatz der zellartigen Bestandteile am gesamten Blutvolumen angegeben. Hier betragen die Werte für Männer und Frauen im Durchschnitt:
- Männer 38 – 52 Prozent des gesamten Blutes
- Frauen 36 – 46 Prozent des gesamten Blutes
Blutdruck
Der in Herzkammer und Blutgefässen herrschende Druck wird in einem oberen und unteren Wert angegeben. Bei Menschen mit zu tiefem oder zu hohem Blutdruck könnte die Spende schädlich sein. Der normale Blutdruck beträgt ca. 130 (oberer Wert) zu 80 (unterer Wert).
Der Puls
Der Puls und seine Regelmässigkeit lassen Rückschlüsse auf das Risiko von Herzproblemen zu. Der normale Ruhepuls liegt bei Erwachsenen ungefähr bei 80.
Thrombozyten-Werte
Bei Spendern von Blutplättchen (Thrombozyten) werden die entsprechenden Kennzahlen eingetragen. Die Normwerte betragen 150 bis 500 x 10E9 pro Liter oder 150 bis 500 Milliarden Plättchen (PLT) pro Liter.


