«Ich habe gespendet»
Astrid S., Bellach: Es schadet mir nicht und hilft anderen
Mit dem Blutspenden habe ich mit 18 Jahren, während meiner Ausbildung zur Kinderkrankenschwester angefangen. Was mir nicht schadet, aber andern hilft, ist doch eine gute Sache! Seither spende ich regelmässig, mal bei uns im Dorf, mal in der Stadt im Blutspendezentrum. Im Dorf gehört auch die Geselligkeit dazu, man kennt sich und kommt ins Gespräch. In der Stadt wird man sehr professionell betreut und muss nie warten. Ich empfehle all meinen Freunden, selber Blut zu spenden; es tut nicht weh, kann Leben retten und man kriegt kostenlos eine kleine Gesundheitskontrolle.
Pierre-André B., Le Brassus: Es begann mit einem Radioaufruf vor 35 Jahren
Vor Kurzem habe ich zum hundertsten Mal Blut gespendet. Ein Radioaufruf vor 35 Jahren hat mich darauf aufmerksam gemacht. Es ist ein kleiner Schritt, etwas von sich zu geben, das sinnvoll ist und anderen Menschen hilft. Wer weiss, vielleicht ist man eines Tages selbst auf die Solidarität der anderen angewiesen. Später hat sich auch meine Frau motivieren lassen und wir sind oft zusammen zum Spenden gegangen. Ermuntern möchte ich vor allem die Männer – sie wären zwar im Prinzip einverstanden, ihr Blut zu spenden, haben aber oft Angst davor, dass es weh tun könnte oder genieren sich, in ein Blutspendezentrum zu gehen.



