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    29.04.2012

    Lancierung der Sonderbriefmarke "Blutspende"

    Festakt auf dem Bundesplatz Bern zur Lancierung der Sonderbriefmarke "Blutspende" am 8.Mai 2012 - dem Weltrotkreuztag - ab 15 Uhr[mehr]


    12.02.2012

    Warnung

    Warnung vor „Association Suisse des Donneurs de Sang Bénévoles“[mehr]


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    Sicherheit für den Blutempfänger

    Durch die Bluttransfusion können gefährliche Krankheiten wie HIV oder Hepatitis auf andere Menschen übertragen werden. Deshalb muss sich jeder Spender der grossen Verantwortung bewusst sein, die er für den Empfänger seines Blutes trägt.

    Vor jeder Blutspende sind deshalb intensive Abklärungen unerlässlich. Entscheidend ist dabei auch das Verantwortungsbewusstsein des Blutspenders, die gestellten Fragen wahrheitsgetreu zu beantworten.

    Eine falsche Angabe des Spenders bei der Überprüfung der Spendetauglichkeit kann zu schwerwiegenden Folgen für den Blutempfänger führen. Wer wissentlich unwahre Angaben macht und damit das Vertrauensverhältnis nachhaltig zerstört, wird deshalb auch für immer von der Blutspende ausgeschlossen.

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    Das «diagnostische Fenster»

    Tatsächlich gibt es für den Empfänger einer Blutspende keine absolute Sicherheit. Bei jeder Krankheit gibt es ein sogenanntes «diagnostisches Fenster», d.h. einen Zeitraum zwischen der frischen Ansteckung und der Nachweisbarkeit von Erregern oder Antikörpern im Labor.

    Bei Hepatitis C Infektionen konnte das diagnostische Fenster Mitte 1999 von ca. 70 Tagen auf 20 - 30 Tage gesenkt werden. Dies wurde mit der Einführung eines neuen Tests, der sog. PCR-Methode (Polymerase-Chain-Reaction), möglich, bei welcher die virale DNA im Blut direkt nachgewiesen wird.

    Seit dem 1. März 2002 kann mit dieser PCR-Methode auch das HI-Virus mittels systematischer Tests nachgewiesen werden. Das diagnostische Fenster konnte damit auf ca. 12 Tage gesenkt werden.

    Laut Experten liegt das Restrisiko, durch Blutübertragung mit einer dieser Krankheiten angesteckt zu werden, bei 1:1'000'000 bis 1:2'000'000. Damit ist das Risiko noch deutlich geringer als beispielsweise die Gefahr, von einem Blitz erschlagen zu werden.

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