Kann es Lieferengpässe geben?
Glücklicherweise verfügt die Schweiz in der Regel über genügend Blutspenderinnen und -spender.
Aufgrund der unterschiedlichen Blutgruppen oder bei genereller Knappheit der Blutprodukte – beispielsweise in den Sommerferien oder während der Grippezeit im Winter – kann es vorkommen, dass ein Blutspendezentrum die erforderlichen Blutprodukte nicht vorrätig hat. Dann erfolgt ein überregionaler Austausch zwischen den verschiedenen Blutspendediensten.
In besonderen Fällen – etwa wenn bestimmte Blutprodukte in der ganzen Schweiz knapp werden – kann es auch vorkommen, dass die Blutspendezentren gezielt bestimmte Spenderinnen und Spender aufbieten.
Wie Mangelsituationen in der Schweiz verhindert werden
Grundlage bildet der gesamtschweizerische Beschaffungsplan, der bei Bedarf rollend angepasst wird.
Der Bedarf an Blutprodukten ist aber nicht in allen Landesgegenden gleich gross. Städtische Gebiete mit grossen Spitälern benötigen viel mehr Blut als ländliche Gebiete. Umgekehrt ist in ländlichen Gebieten aber auch die Bereitschaft zur Blutspende oft deutlich grösser. Aus diesem Grund bestehen Ausgleichslieferungen zwischen regionalen Blutspendediensten mit chronischer Blutknappheit und solchen mit Überschüssen.
Insgesamt – auf die ganze Schweiz bezogen – verfügt die Blutspende SRK Schweiz über gerade ausreichende Blutspendereserven. In gewissen Phasen (Sommerferien, Grippezeit im Winter) kommt es aber immer wieder kurzfristig zu Engpässen.

