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    29.04.2012

    Lancierung der Sonderbriefmarke "Blutspende"

    Festakt auf dem Bundesplatz Bern zur Lancierung der Sonderbriefmarke "Blutspende" am 8.Mai 2012 - dem Weltrotkreuztag - ab 15 Uhr[mehr]


    12.02.2012

    Warnung

    Warnung vor „Association Suisse des Donneurs de Sang Bénévoles“[mehr]


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    Bestandteile des Blutes

    Gut die Hälfte - nämlich 55 Prozent - des Blutes besteht aus dem gelblichen, flüssigen Plasma; 45 Prozent setzen sich aus den Blutzellen, also den roten und weissen Blutkörperchen, sowie den Blutplättchen zusammen.

    Die präzise Zusammensetzung des menschlichen Blutes:

    • 49.5%   Wasser (Blutflüssigkeit oder Blutplasma)
    • 1.09%   Fett, Zucker, Kochsalz
    • 4.4%   Eiweisse (Proteine)
    • 42.8%   rote Blutkörperchen
    • 0.07%   weisse Blutkörperchen
    • 2.14%   Blutplättchen
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    Rote Blutkörperchen (Erythrozyten)

    Der Name „Erythrozyt“ stammt aus den griechischen Wortteilen „erythros“ (rot) und „zytos“ (Zelle). Die Erythrozyten geben dem Blut die rote Farbe: Sie enthalten den Farbstoff Hämoglobin. Rote Blutkörperchen sind scheibenförmige Gebilde, die sich stark verformen können, wenn sie sich durch enge Blutgefässe zwängen müssen. Die ausgewachsenen Erythrozyten besitzen keinen Zellkern. Sie stehen dem Organismus für etwa 100 bis 120 Tage zum Sauerstofftransport zur Verfügung und werden dann in der Milz abgebaut.

    Um Sauerstoff aufnehmen zu können, sind die Erythrozyten mit einer konzentrierten Hämoglobinlösung gefüllt. Bei bestimmten Belastungen und Krankheiten (starkes Rauchen, Zuckerkrankheit) verlieren die roten Blutkörperchen ihre Fähigkeit, sich zu verformen: Die notwendige Durchblutung ist nicht mehr gewährleistet, die Gefässe verstopfen und Gewebe kann absterben.

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    Weisse Blutkörperchen (Leukozyten)

    Auch sie haben ihren Namen aus dem Griechischen (leukos = weiss). Weiss nennt man diese an sich farblosen Blutzellen deshalb, weil sie, abgetrennt von den übrigen Blutzellen, eine weisse Paste ergeben.

    Genaugenommen handelt es sich bei den weissen Blutkörperchen um einen Sammelbegriff. Es sind nämlich drei Untergruppen zu unterscheiden:

    • Die Granulozyten werden aktiv, wenn eine Infektion oder Entzündung auftritt.
    • Die Monozyten (oder Makrophagen) sind „Riesenfresszellen“, die herumliegende Krankheitserreger und tote Zellen auffressen und diese in ihrem Innern verdauen.
    • Die Lymphozyten sind das Zentrum des Immunsystems und erfüllen zwei wesentliche Aufgaben: Sie bilden gegen den Feind gerichtete Antikörper und haben zudem ein Gedächtnis, das ihnen erlaubt, sich an die Erreger früherer Infektionen zu erinnern.
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    Blutplättchen (Thrombozyten)

    Sie sind ähnlich wie die Erythrozyten scheibenförmige Gebilde und sorgen dafür, dass das Blut innerhalb der Strombahn bleibt. Kleinste Verletzungen der Gefässe werden sofort mit Thrombozyten „verklebt“. Eine Anhäufung der Blutplättchen nennt man Thrombus. Diese „Blutgerinnsel“ dürfen nicht zu gross werden, da sie sonst Blutgefässe verstopfen.

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    Blutplasma

    Ohne Blutplasma könnten die festen Blutzellen nicht durch den Körper transportiert werden. Das Plasma bildet den flüssigen Teil des Blutes. Nebst Wasser (90 Prozent) enthält das Plasma Fette, Hormone und Eiweissstoffe.

    Das mengenmässig wichtigste Plasmaeiweiss ist mit 60 Prozent das Albumin. Es soll verhindern, dass das Blut während der Zirkulation durch die engen, wasserdurchlässigen Gefässe zu viel Wasser verliert und dickflüssig wird. Zudem transportiert Albumin verschiedene Blutbestandteile und Nährstoffe.

    Die ebenfalls im Plasma enthaltenen Immunglobuline werden von den Lymphozyten gebildet und sind die eigentlichen Antikörper, die zusammen mit den weissen Blutkörperchen eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Krankheitserregern spielen.

    Ferner befindet sich im Blutplasma ein System von mehreren Gerinnungsfaktoren, das gemeinsam mit den Blutplättchen für die Blutstillung verantwortlich ist.

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