Rote Blutkörperchen (Erythrozyten)
Der Name „Erythrozyt“ stammt aus den griechischen Wortteilen „erythros“ (rot) und „zytos“ (Zelle). Die Erythrozyten geben dem Blut die rote Farbe: Sie enthalten den Farbstoff Hämoglobin. Rote Blutkörperchen sind scheibenförmige Gebilde, die sich stark verformen können, wenn sie sich durch enge Blutgefässe zwängen müssen. Die ausgewachsenen Erythrozyten besitzen keinen Zellkern. Sie stehen dem Organismus für etwa 100 bis 120 Tage zum Sauerstofftransport zur Verfügung und werden dann in der Milz abgebaut.
Um Sauerstoff aufnehmen zu können, sind die Erythrozyten mit einer konzentrierten Hämoglobinlösung gefüllt. Bei bestimmten Belastungen und Krankheiten (starkes Rauchen, Zuckerkrankheit) verlieren die roten Blutkörperchen ihre Fähigkeit, sich zu verformen: Die notwendige Durchblutung ist nicht mehr gewährleistet, die Gefässe verstopfen und Gewebe kann absterben.

