Solidaritätsfonds

Gelebte Solidarität

Blutspende und Blutstammzellspende beruhen auf dem unentgeltlichen und freiwilligen Engagement vieler Menschen. In der Schweiz spenden jedes Jahr rund 200.000 Personen Blut und über 130.000 Personen sind als Blutstammzellspender registriert. Beide Spenden sind von unschätzbarem Wert für die Empfängerinnen und Empfänger. Auch Vereine, Unternehmen oder freiwillige Helfer setzen sich dafür ein, dass die Blutspende und die Blutstammzellspende in der Öffentlichkeit Beachtung finden. Menschen, die sich für die Blutspende und Blutstammzellspende engagieren, setzen ihre Solidarität mit Patientinnen und Patienten in die Tat um. Eben dieser Solidaritätsgedanke war auch der Grund für die Schaffung eines speziellen Fonds durch das SRK.

Solidaritätsfonds Blut

1993 wurde der Solidaritätsfonds Blut vom Schweizerischen Roten Kreuz ins Leben gerufen. Die finanziellen Beiträge aus dem Fonds sollen das Leid jener Personen lindern, die durch Blutprodukte mit gefährlichen Krankheiten angeseteckt wurden. Die grosse Mehrheit dieser Patienten infizierte sich in den 80er- und frühen 90er-Jahren mit HIV oder Hepatitis C. Das Schweizerische Rote  Kreuz bezeugt durch diesen eigens dafür geschaffenen Fonds die Solidarität zwischen Empfängern von Blutprodukten und Geschädigten. Die Leistungen aus dem Fonds haben freiwilligen Charakter, da weder die Blutspende SRK Schweiz noch das Schweizerische Rote Kreuz für das Restrisiko bei Blutprodukten verantwortlich gemacht werden können.

Die Zahlen zu den finanziellen Beiträgen finden Sie im jeweiligen Jahresbericht.

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SPENDE BLUT – RETTE LEBEN