Registrierung mitten in Bern

21.09.2018

Am Tag der Tat 2018 ging das Schweizer Blutstammzellregister zu den Leuten. Die Registrierungsaktion fand mitten in Bern statt.

Im Garten der Café-Bar Turnhalle trifft sich «tout Berne» zum Kaffee. Im Untergeschoss haben sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Blutspende SRK Schweiz eingerichtet, um Menschen ins Blutstammzellregister aufzunehmen. Vor den Sprossenwänden stehen die Pulte mit den Wattestäbchen; bequeme Sessel und abgewetzte Ledersofas laden in der ehemaligen Turnhalle zum Verweilen. Vier Stunden wird hier nun informiert, sensibilisiert und registriert: Ein vornehmlich junges Publikum interessiert sich für die Blutstammzellspende und die Möglichkeit, damit leukämiekranken Menschen helfen zu können. «Ein toller Ort und eine kompetente Betreuung», fasst ein Besucher nach der Registrierung seine Eindrücke zusammen, bevor er im Garten verschwindet und einen Cappuccino bestellt.

 

«Ich bin studierter Molekularbiologe und arbeite am Inselspital Bern als Diagnostiker. Dadurch habe ich täglich mit leukämiekranken Menschen zu tun. Für mich war es deshalb höchste Zeit, mich als Blutstammzellspender registrieren zu lassen. Und das ist so schnell gemacht»!

Raphael Joncourt, 34, Molekularbiologe

 

«Meine Freundin hat mich auf die Idee gebracht, mich registrieren zu lassen. Ich bin grundsätzlich ein sehr offener Mensch, gehe regelmässig zur Blutspende und besitze einen Organspendeausweis. Alles, was ich in meinem Körper nicht `brauche`, gebe ich gerne weiter. Als Blutspender dachte ich bis jetzt, daraus könnten auch Stammzellen gewonnen werden. Dass dies eine eigene Registrierung braucht und nichts mit einer Blutspende zu tun hat, war mir bis vor Kurzem nicht bewusst».

Markus Baumgartner, 33, Informatiker

 

«Mit meinen Töchtern habe ich über Leukämie und die Möglichkeit einer Blutstammzellspende gesprochen. Ich weiss, dass auch viele Kinder von einer Krankheit betroffen sind. Deshalb möchte ich helfen. Umgekehrt wäre ich auch sehr dankbar, wenn meinen Kindern geholfen werden könnte. Als ich über Facebook von der heutigen Aktion gehört habe, war mir klar, dass ich mich heute nach den Einkäufen registrieren lasse. Schön, dass meine beiden Töchter dabei sein können».

Sandra Kubli, 40, Medizinische Praxisassistentin

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GEMEINSAM GEGEN LEUKAEMIE