Vor der Spende

In der Schweiz werden pro Jahr ca. 0.3-0.5 Prozent der registrierten Spender für eine Vorabklärung angefragt. Davon spenden schliesslich etwa 60 Personen ihre Blutstammzellen für in- oder ausländische Patienten.

Was geschieht, wenn Ihre Gewebemerkmale mit denjenigen eines Patienten in hohem Ausmass übereinstimmen?

Erste Anfrage für vertiefte Bluttests

Wir nehmen mit Ihnen Kontakt auf und erkundigen uns, ob Sie nach wie vor für eine Spende zur Verfügung stehen. Liegen aktuell keine Ausschlusskriterien für eine Spende vor, erfolgt eine Blutentnahme in einem regionalen Blutspendedienst Ihrer Wahl. Die Blutprobe dient der Kontrolle Ihrer Gewebemerkmale (HLA-Kontrolltypisierung) sowie der Prüfung auf bestimmte Infektionserreger wie zum Beispiel HIV oder Hepatitisviren.

 

Konkrete Spendeanfrage

Einige Wochen nach der Kontrolltypisierung wird Sie der regionale Blutspendedienst über die Ergebnisse informieren. Sind Sie tatsächlich als Spender geeignet, folgt nach dem mündlichen Einverständnis im zuständigen Entnahmezentrum (Zürich, Basel, Genf) ein Informationsgespräch zur Blutstammzellspende mit einem Spezialisten. Danach erfolgt eine umfassende medizinische Untersuchung, damit der Eingriff so risikolos wie möglich abläuft. Bevor der eigentliche Prozess der Spende eingeleitet wird, geben Sie Ihr schriftliches Einverständnis.

 

Bild: Nach Ihrer mündlichen Zustimmung werden Sie von einem Spezialisten beraten.

 

Art der Spende

Über die Art der Spende entscheidet der zuständige Transplanteur je nach Krankheit des Patienten. Der definitive Entscheid wird aber in Absprache mit dem Spender gefällt.

 

» Erfahrungsberichte von Spendern

Auch eine Geldspende hilft!
www.sqs.ch www.zewo.ch wmda
 
GEMEINSAM GEGEN LEUKAEMIE