Knochenmarkspende

Diese Spendenart wird in etwa 20 Prozent der Fälle angewendet. Die Entnahme der Blutstammzellen erfolgt in einem der drei Entnahmezentren Basel, Genf oder Zürich. Bei der Knochenmarkspende wird das Knochenmark mit einer Spritze in mehrfachen Punktionen aus dem Beckenkamm entnommen. Der Eingriff dauert in der Regel 1½ bis 2 Stunden und erfolgt unter Vollnarkose.

Der Spender kann am Folgetag das Spital wieder verlassen. Er sollte jedoch damit rechnen, noch etwa ein bis zwei Tage krankgeschrieben zu sein. Das Knochenmark regeneriert sich innerhalb von vier Wochen vollständig.

 

 

"Ich habe die Schmerzen nach der Spende wie Muskelkater in der Kreuzregion empfunden, so als ob man anlässlich eines Umzugs zu viele Kartons herumgeschleppt hätte.“ Titus Sprenger, Knochenmarkspender.

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Risiken

  • Das Risiko für lebensbedrohliche Komplikationen bei einer Vollnarkose darf heute als sehr gering bezeichnet werden. Nach der Spende ist mit Schmerzen beim Sitzen und Blutergüssen an den Punktionsstellen zu rechnen. Diese können mit Schmerzmitteln gelindert werden. Die Narkose und der Blutverlust können zu Müdigkeit führen. Alle Nebenwirkungen klingen in der Regel nach ein paar Tagen wieder ab.
  • Gut zu wissen: Knochenmark ist nicht dasselbe wie Rückenmark. Bedenken, dass es bei einer Knochenmarkspende zu Verletzungen des Rückenmarkes kommen könnte, sind daher unbegründet.
Auch eine Geldspende hilft!
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