Warum man sich einsetzt… am Tag der Tat

25.08.2014 Blogbeitrag von: Isabel Zumofen 0 Kommentare

Kollegen zusammentrommeln, Informationsbroschüren und Material mitnehmen, mich damit auf die Strasse stellen und vorbeilaufende Menschen zum Thema Blutstammzellspende ansprechen: das ist mit viel Engagement verbunden! Was wäre Ihr Grund, mitzumachen?

Genau das haben wir die Gruppen gefragt, die am Tag der Tat vom letzten Samstag in der ganzen Schweiz unterwegs waren und viele Gespräche mit Passanten geführt haben. Alle Gruppen (darunter auch Feuerwehren und Samariter) waren freiwillig im Einsatz. Einige Antworten sehen Sie weiter unten. Ich finde es schön, diese breite Unterstützung in der ganzen Schweiz zu sehen und bin sicher, dass die Gruppen am Samstag viel erreicht haben. Schliesslich ist jede Person, die sich mit dem Thema auseinandersetzt und sich vielleicht sogar registrieren lässt, ein Erfolg.

Warum haben Sie den Tag der Tat persönlich unterstützt?


Anja G., Aargau
"Eine Arbeitskollegin ist kürzlich an akuter Leukämie erkrankt, und es konnte bei der globalen Suche in den Blutstammzelldatenbanken kein geeigneter Blutstammzellspender gefunden werden. Die Anzahl potentieller, registrierter Spender ist leider heute immer noch bei weitem nicht ausreichend, so dass vielen betroffenen die lebensrettende Hilfe versagt bleibt. Ich selbst bin seit meiner Studienzeit registriert und möchte anderen helfen, sich mit dem Gedanken einer Registrierung, der Möglichkeit als Spender in Frage zu kommen und den damit verbundenen Konsequenzen für sich und den Erkrankten auseinanderzusetzen."

Bernadette K., Samaritervereins Schöftland
„Das Thema Blutstammzellspende ist wie die Blutspende selbst als zentrales Thema der Samariter im Rahmen der Hilfe Betroffener zu sehen.“

Tobias S., Feuerwehr Wasserfallen
"Vor drei Jahren wurde mit einem schweizweiten Rundschreiben unter Feuerwehrangehörigen ein Blutstammzellspender für Stephan Grossenbacher, der auch Feuerwehrdienst leistet, gesucht. Er erkrankte vor drei Jahren an Leukämie."

Andrea K., Feuerwehrsanität Aadorf
„Ich bin seit über 10 Jahren als Spender registriert. Und die Geschichte des Feuerwehr-Mannes Stephan Grossenbacher imponierte mir sehr. Er erkrankte vor drei Jahren an Leukämie. Die Blutstammzellspende einer registrierten Person rettete ihm damals das Leben.“

Andreas B. und Priska P., Feuerwehr Münchwilen
"Mit unserem ständigen Auftrag, in der Feuerwehr und Firstresponder Leben zu retten, sehen wir mit dieser Aktion die bestmögliche Chance, es auch als Einzelperson zu tun."

Marianne M., Samariterverein Däniken-Gretzenbach
"Für mich war es von Beginn an klar, mich für diese Aktion einzusetzen. Ein Mitglied meiner Familie ist selbst an Leukämie erkrankt. Zum Glück war bis jetzt keine Blutstammzellspende notwendig. Leider erkrankte vor zwei Jahren ein Bekannter unserer Familie auch an Leukämie. Eine Blutstammzellspende war für ihn die letzte Rettung. Zum Glück konnte ein geeigneter Spender gefunden und ihm somit das Leben gerettet werden. Es kann alle treffen."

Martin S., Feuerwehr Grellingen
„Für unseren Baselbieter Feuerwehr-Kollegen Thierry machte die Registrierung eines Menschen einen riesigen Unterschied aus. Er erkrankte letztes Jahr an Leukämie. Ein Aufruf zur Registrierung als Spender wurde damals durch seinen Kommandanten an alle Feuerwehren im Kanton gerichtet. Die Blutstammzellspende einer registrierten Person rettete ihm damals das Leben.“

Adrian D., Luzern
„Ich bin selber von Leukämie betroffen. Meiner Gruppe und mir ist es eine Herzensangelegenheit, Mitmenschen zu helfen, und wir möchten Leute dazu ermuntern, sich ins Register der Blutstammzellspender aufnehmen zu lassen.“

Alice Z., Winterthur
„Vor 8 Jahren bin ich selbst an Leukämie erkrankt. Die Blutstammzellspende einer registrierten Person rettete mir damals mein Leben“.

Daniel W., Feuerwehr Ittigen
„Für unseren Feuerwehr-Kollegen Stephan Grossenbacher machte die Registrierung eines Menschen einen riesigen Unterschied aus. Er erkrankte vor drei Jahren an Leukämie. Die Blutstammzellspende einer registrierten Person rettete ihm damals das Leben."

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